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Remarketing & Retargeting
Die meisten Besucher kaufen nicht beim ersten Mal – Remarketing holt sie zurück, ohne sie zu verfolgen bis zum Überdruss.
Gutes Remarketing fühlt sich wie eine Erinnerung an, nicht wie Verfolgung: segmentiert, gedeckelt und mit der richtigen Botschaft zur richtigen Funnel-Stufe.
Segmente statt Gießkanne
Warenkorb-Abbrecher, Preisseiten-Besucher, Blog-Leser – jede Gruppe bekommt ihre eigene Botschaft.
Frequenz-Steuerung
Deckel pro Nutzer, Ausschluss nach Kauf, Ablauf nach Zeitfenster – Erinnerung statt Verfolgung.
DSGVO-konformes Setup
Consent Mode & Einwilligungs-Logik korrekt verdrahtet – Listen wachsen nur mit Zustimmung.
Remarketing (Retargeting) spielt Anzeigen gezielt an Menschen aus, die Ihre Website bereits besucht oder mit Ihrer Marke interagiert haben – über Google (Display, YouTube, Suche) und Meta (Facebook, Instagram). Es ist fast immer der Kanal mit den niedrigsten Kosten pro Anfrage, denn die Zielgruppe kennt Sie schon: Warenkorb-Abbrecher, Preisseiten-Besucher, wiederkehrende Leser. Das Handwerk liegt in Segmenten, Frequenz-Deckeln und Botschaften je Funnel-Stufe – und in der DSGVO-konformen Umsetzung mit sauberem Consent.
Was schlechtes Remarketing anrichtet, kennt jeder: dieselbe Anzeige, wochenlang, überall. Das schadet der Marke mehr, als es nützt. Wir bauen Sequenzen mit Ablaufdatum, Ausschlüssen für Käufer und Botschaften, die zum letzten Kontaktpunkt passen.
Was Sie erhalten
- Zielgruppen-Architektur: Segmente nach Verhalten, Funnel-Stufe & Aktualität
- Kampagnen-Setup auf Google & Meta mit Frequency Caps und Käufer-Ausschlüssen
- Anzeigen-Sets je Segment: Erinnerung, Einwand-Behandlung, Angebot
- Dynamisches Remarketing für Shops: gesehene Produkte automatisch in der Anzeige
- Consent-Prüfung: Listen & Tags laufen nur mit gültiger Einwilligung
- Monatsreport: Kosten je Anfrage im Vergleich zu Kalt-Traffic, Frequenz-Gesundheit
So gehen wir vor
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01
Audit & Segmente (Woche 1)
Traffic-Analyse: Welche Besuchergruppen lohnen die Wiederansprache – und welche nicht?
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02
Setup & Kreation (Woche 1–2)
Listen, Kampagnen, Anzeigen-Sets je Segment; Deckel und Ausschlüsse von Anfang an.
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03
Iteration (laufend)
Botschaften rotieren, Segmente nachschärfen, Frequenzen überwachen.
Ergebnisse, die zählen
Effizienz
Niedrigste Kosten pro Anfrage im Mix.
Conversion-Rate
Warme Besucher konvertieren mehrfach besser.
Markenschutz
Gedeckelte Frequenz statt Nerv-Faktor.
Verschwendung
Käufer & Karteileichen fliegen aus den Listen.
Transparente Preise (Richtwerte)
Remarketing-Setup
einmalig
Segmente, Listen, Kampagnen auf einem Kanal
Cross-Channel-Setup
einmalig
Google + Meta inkl. dynamischem Produkt-Remarketing
Laufende Betreuung
monatlich
meist als Baustein der Ads-Betreuung – dann günstiger
*Richtwerte zzgl. USt. und Werbebudget. In Kombination mit laufender Google-/Meta-Betreuung ist Remarketing meist enthalten.
- Consent-first: Listen nur mit gültiger Einwilligung
- Frequency Caps von Tag eins
- Monatlich kündbar
Wie funktioniert Remarketing technisch?
Tags von Google und Meta erfassen – nach Einwilligung – Besucher Ihrer Website und ordnen sie Listen zu: „alle Besucher 30 Tage“, „Warenkorb ohne Kauf 7 Tage“, „Preisseite 14 Tage“. Kampagnen spielen diesen Listen dann gezielt Anzeigen aus – im Display-Netzwerk, auf YouTube, in Social Feeds. Für Shops gibt es dynamisches Remarketing: Die Anzeige zeigt automatisch genau die Produkte, die der Besucher angesehen hat.
Die Qualität steht und fällt mit der Listen-Logik: Ohne Käufer-Ausschluss bewerben Sie Menschen, die längst gekauft haben; ohne Zeitfenster verfolgen Sie Besucher von vor drei Monaten. Beides kostet Geld und Sympathie.
Ist Remarketing DSGVO-konform möglich?
Ja – mit korrektem Consent-Management: Remarketing-Tags dürfen erst nach aktiver Einwilligung feuern, und der Google Consent Mode v2 übermittelt den Einwilligungsstatus an die Plattformen. Das reduziert zwar die Listengröße gegenüber der Vor-DSGVO-Zeit, aber die verbleibenden Listen bestehen aus Nutzern mit echter Zustimmung – und konvertieren entsprechend. Wir prüfen Ihre Consent-Kette (Banner → Tag-Steuerung → Plattform) und dokumentieren die Umsetzung. Das technische Fundament dazu beschreibt unser Analytics-&-Tracking-Setup.
Wann lohnt sich Remarketing?
Ab etwa 3.000–5.000 Website-Besuchern pro Monat werden Listen groß genug für stabile Ausspielung – darunter priorisieren wir erst Traffic-Aufbau über Google Ads, Meta Ads oder SEO. Besonders stark wirkt Remarketing bei längeren Entscheidungszyklen (B2B, hochpreisige Produkte, Dienstleistungen mit Vergleichsphase) und im E-Commerce gegen Warenkorbabbrüche. Als eigenständiger Kanal ist es selten sinnvoll – als Verstärker jedes anderen Kanals fast immer.
Region & Verfügbarkeit
Remarketing-Setups für Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz – DSGVO- bzw. DSG-konform umgesetzt.
Häufige Fragen
Schlechtes Remarketing ja. Wir setzen Frequenz-Deckel (z. B. max. 3–5 Kontakte pro Woche), Zeitfenster und Käufer-Ausschlüsse – so bleibt es Erinnerung statt Verfolgung.
Ab ca. 3.000–5.000 Besuchern pro Monat entstehen stabil ausspielbare Listen. Darunter funktioniert es punktuell (z. B. nur Warenkorb-Abbrecher), aber die Priorität liegt dann auf Traffic-Aufbau.
Standardmäßig Google (Display, YouTube) und Meta (Facebook, Instagram). Die Kanalwahl folgt Ihrem Traffic: Wo Ihre Besucher ihre Zeit verbringen, dort erinnern wir sie.
Anzeigen, die automatisch die konkret angesehenen Produkte zeigen – gespeist aus dem Produktfeed. Für Shops der stärkste Remarketing-Typ, besonders gegen Warenkorbabbrüche.
Ja, mit korrektem Consent-Setup: Tags feuern erst nach Einwilligung, Consent Mode v2 übermittelt den Status. Wir prüfen die komplette Kette und dokumentieren sie für Ihre Datenschutz-Unterlagen.
Setup ab 350 € (ein Kanal) bzw. 550–800 € (Google + Meta inkl. dynamischem Remarketing). In einer laufenden Ads-Betreuung ist Remarketing meist als Baustein enthalten.
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